Pressemitteilung

Bei den Rauschs wollen alle raus in die Welt

Familie Rausch

Die Rauschs aus Rödermark tun’s immer wieder, auch wenn die Trennung vom Nachwuchs jedes Mal schwer fällt. Zweimal schon haben sie eine Tochter für ein ganzes Jahr auf eine amerikanische High School gehen lassen. Und auch Sohn Elias ist fürs kommende Jahr bereits angemeldet.

Bei der Frage nach dem Warum muss Mutter Ute Rausch nicht lange überlegen: „Das Leben in der Fremde war für meine beiden Töchter Eva und Ellen eine gigantische Erfahrung. Sie gingen als Kinder weg und kamen als Erwachsene zurück, die auf einmal für sich selbst denken und handeln.“

Beide Teenager fanden, so unterschiedlich sie auch sind, passende Gasteltern, die sie als „zweite Familie“ in ihr Herz geschlossen haben. Für Mutter Ute kein Problem: „Wäre ich ein eifersüchtiger Mensch, ich hätte sie nicht fortgehen lassen.“ Einen wichtigen Rat hält sie für Kids mit Fernweh bereit: „Schreibt in den Bewerbungsunterlagen offen und ehrlich, wer ihr seid und was ihr gerne macht. So werdet ihr eine zu euch passende Familie finden.“ 

Während Ellen also ihr High School-Jahr bis diesen Sommer im US-Bundesstaat Georgia verbrachte, lebte Eva 2014/2015 in der Nähe von Houston, Texas. Wer denkt beim Namen dieser Stadt nicht an den Notruf aus der Kommandokapsel von Apollo 13 Richtung NASA-Kontrollzentrum: „Houston, wir haben ein Problem!“ Ein ebensolches tauchte für Eva im November 2014 auf, als ihr Großvater plötzlich starb und allen klar war, dass da auf einmal mehrere 1000 Kilometer Atlantik innerhalb kürzester Zeit zu überwinden waren. Ute Rausch: „Da haben wir gemerkt, wie wichtig es ist, mit Stepin eine gute Organisation im Rücken zu haben.“ In Windeseile organisierten die Bonner Austausch-Spezialisten die Heimreise der Enkelin, damit diese an der Bestattung ihres Großvaters teilnehmen konnte. Dafür ist die Mutter noch heute dankbar: „Stepin hat schnell und unbürokratisch geholfen und alles in die Wege geleitet. Das hätten wir in dieser Stresssituation nicht auf die Reihe bekommen.“

Die Kosten für die beiden Flüge übernahm die deutsche Reiseversicherung, die die Bonner Austauschorganisation mit eigener Versicherungsabteilung im Haus anbietet und hinter der ein großer deutscher Anbieter steht. Neben der guten Beratung durch Stepin, bei der die Chemie einfach stimmte, war es genau dieser Umstand, der den Ausschlag für die Bonner gegeben hatte. Ute Rausch: „Bei der Auswahl der Organisation haben wir für uns wichtige Kriterien definiert und mit Hilfe von Excel gegenübergestellt.“Der entscheidende Punkt war am Ende der: „Wenn etwas passiert, will ich eine deutsche Versicherung nach deutschem Recht, mit der ich auf Deutsch reden kann.“ Es hat sich ausgezahlt.

Eltern, die mit ihren Kindern nach einer Austauschorganisation suchen, gibt sie folgende Auswahlkriterien an die Hand: Eine gute Organisation gebe frühzeitig alle notwendigen Informationen an die Familien weiter, sodass bei der Planung kein Zeitdruck aufkomme. Auch sollte die Organisation im Vorfeld die Kinder gut auf den Aufenthalt vorbereiten: „Am Ende aber zählt das gute Gefühl, einen kompetenten Partner im Rücken zu haben, dem wir unser Kind anvertrauen.“

Wenn die Kinder mit einem High School-Jahr flügge werden, gibt es für die erfahrene Mutter zwei wichtige Phasen für die Eltern: „Die Kinder getrost loslassen in der Gewissheit, ein sicheres Fangnetz für den Auslandsaufenthalt gespannt zu haben. Und ihnen bei der Heimkehr genügend Zeit lassen, um wieder in der Familie und der alten Heimat anzukommen.“